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“Wir sind nur so stark, wie wir vereint sind
und so schwach, wie wir getrennt sind.”

- Joanne K. Rowling - 

Familienbegleitung

Wann und für wen?

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Eltern suchen meine Begleitung, wenn der Start ins gemeinsame Leben von Herausforderungen überschattet war – etwa durch eine schwierige Geburt (Kaiserschnitt, Saugglocke, chemische Interventionen etc.), frühe Trennungen nach der Entbindung oder langanhaltenden Stress in der Schwangerschaft. Dies äußert sich im Hier und Jetzt oft durch anhaltende Unruhe beim Baby/dem Kleinkind. Auch Regulationsschwierigkeiten, Bindungsängste oder spürbare, wortlose Spannungen und Erschöpfung im gesamten Familiensystem können sich zeigen. Kinder erzählen häufig durch ihr Verhalten, dass es noch etwas zu lösen und zu verstehen gibt. Ich begleite Sie gerne als ganze Familie auf diesem Weg der Integration. Bei der Familienbegleitung sind sowohl gemeinsame Stunden mit dem Kind als auch Elterngespräche vorgesehen. 

Kinder in der Therapie

Bei Kindern  zeigen sich psychische Symptome oft sehr körpernah: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, kein Hunger mehr...  

Kinder haben viele Entwicklungsaufgaben und Herausforderungen zu bewältigen auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Das gelingt ihnen gut, solange sie den nötigen Rückhalt und ein sicheres Umfeld haben, das sie liebevoll dabei unterstützt, neugierig und offen in die Welt zu gehen. Das Spiel und der Kontakt zu anderen sind dabei essentiell. 

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Leider können verschiedene Belastungen auftreten, die ein Kind in seiner Entwicklung beeinträchtigen:

  • eine schwierige Geburt / ein nicht ganz idealer Start ins Leben

  • Verlusterfahrungen

  • Mobbingsituationen & Schulstress

  • Isolation / wenig Kontakte zu anderen Kindern

  • Trennung der Eltern / Konflikte im nahen Umfeld /

  • der Tod eines Familienmitglieds

  • Missbrauch

  • schwere Krankheit

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Als Folge davon kann es zu Auffälligkeiten kommen wie:

  • Bauchweh / Kopfweh ohne organischen Befund

  • Schwierigkeiten die Aufmerksamkeit zu halten ggf. mit Hyperaktivität (ADS/ADHS)

  • Ängste / Zwangsstörungen 

  • Sprachentwicklungsstörungen

  • das Kind spielt nicht mehr / hat keine Freude mehr am Spiel

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Die Kunsttherapie kann in Form einer Spieltherapie dazu beitragen, dass das Kind seine altersgemäßen Entwicklungsschritte geht und wieder Zugang zu Freude, Lebendigkeit und Spiel findet.

Baby interagiert mit Ziege

Babies

Ein sanfter Start ins Leben

Manchmal erzählen die Kleinen von schwierigen Erlebnissen: Dazu gehört z.B. Schreien ohne ersichtlichen Grund, nicht zur Ruhe kommen, Herausforderungen beim Essen /Stillen, Schlafprobleme, Herausforderungen im Kontakt, Ängste, Rückzug, Auffälligkeiten in der Entwicklung uvm....

Ich unterstütze Sie gerne bei der psychosomatischen Verarbeitung prä- und perinataler Erfahrungen und bei Stärkung der Verbindungen in der Familie.

Kind beim Basteln

Kleinkinder, Kindergarten-
und Schulkinder

Den Kindern Wurzeln und Flügel geben auf Ihrem Weg

Größere Kinder drücken Stress selten nur in Worten aus, sondern eher durch Verhalten oder körperliche Symptome. Wir lauschen fein auf diese Signale, um zu verstehen, was das Nervensystem des Kindes gerade braucht. Wenn sich Ihr Kind zurückzieht, oft wütend ist, unter Ängsten leidet oder der Alltag von Konflikten geprägt ist: Dahinter steckt oft ein ungelöster Stress im Nervensystem. Gemeinsam blicken wir feinfühlig auf die Ursachen und schauen, was es braucht, um wieder mehr Leichtigkeit und Verbundenheit in Ihren Familienalltag zu bringen.

Nahaufnahme einer grünen Tasse

Das Elterngespräch

Der Beginn der Begleitung startet immer mit einem Elterngespräch. Hier klären wir Ihre Fragen und Sie haben die Gelegenheit, den Raum und mich kennenzulernen. In der Regel tun sich die Kinder dann viel leichter, beim nächsten Mal auch mitzukommen.
Wir planen anschließend auch in regelmäßigen Abständen zwischen den Stunden mit Kind wieder ein Elterngespräch ein - um mit Ihnen gemeinsam den aktuellen Verlauf der Begleitung zu reflektieren.

Ich unterstütze Sie auch gerne persönlich, wenn sie spüren, dass Sie die Schwangerschaft oder eine schwere Geburt im Hier und Jetzt noch belasten. Sie dürfen sich jederzeit melden, wenn Sie merken dass Sie persönlich als Mama oder Papa Unterstützung für ein eigenes Anliegen brauchen.

Mögliche Anliegen für eine Begleitung

Überwältigende Gefühle

  • Wutanfälle

  • tiefe Traurigkeit

  • schnelle  Überforderung

  • Aggressionen

  • anhaltend hoher Stress in der Familie

  • Starker Kontrolldrang
  • Konzentrations-schwierigkeiten
  • Geschwisterrivalität & Eifersucht

Körperliche Signale

  • Schlafprobleme
  • Albträume
  • psychosomatische Bauch- oder Kopfschmerzen ohne medizinischen Befund​

Angst & Rückzug

  • Trennungsängste
  • Schul- oder Kitastress
  • soziale Unsicherheiten
  • plötzlicher Rückzug

Schwierigkeiten bei Übergängen

  • Herausforderungen bei der Eingewöhnung
  • Schulwechsel & Leistungsdruck
  • Abschied vom Elternbett / Eigenes Zimmer
  • Herausforderungen bei Trennung
  • Veränderung in einer Patchwork-Konstellation
  • Umzug etc.

Prägende Erlebnisse verarbeiten

  • Verlusterfahrungen
  • Nachwirkungen eines schwierigen Starts ins Leben: wie z.B. medizinische Eingriffe, Verlust eines Zwillings etc.
  • Trennung der Eltern
  • Operationen
  • Unfälle
  • Krankenhaus-aufenthalte

Häufige Fragen

Wie läuft eine Sitzung ab?

  • Die Sitzung beginnt immer mit der Frage nach Ihrem persönlichen Anliegen. Bei größeren Kindern frage ich sowohl die Eltern nach ihrem Anliegen, als auch das Kind.

  • Bei Babies: Wir gestalten den Raum so, dass sich alle Familienmitglieder sicher und wohl fühlen. Ich beobachte und begleite ganz fein die Bewegungen, Laute und Signale Ihres Babys. Ich unterstütze Sie das Erlebte (z.B. rund um die Geburt) so zu begleiten und zu verarbeiten, dass Ihr Baby spürt: „Ich bin sicher, und meine Eltern verstehen mich."

  • Bei größeren Kindern starten wir gemeinsam ins Spiel oder das kreative Gestalten. Hier richten wir uns nach dem, was die Kinder zeigen und nach Ihrem Anliegen. Ich lade Sie ein, am Spiel Ihres Kindes teilzuhaben und wir gehen mit dem, was sich in der Stunde zeigt.
     

Müssen beide Elternteile dabei sein?

  • Ideal ist es, wenn beide Elternteile (oder die engsten Bezugspersonen) beim Termin dabei sein können. Die Kinder können dann direkt im emotionalen Austausch mit ihrer gesamten Familie stehen. Ich verstehe aber, dass der Alltag das nicht immer zulässt. Sollte das nicht möglich sein, finden wir eine individuelle Lösung. Es geht zum Beispiel, dass Sie abwechseln, wer dabei ist und wir uns beim Elterngespräch über den Verlauf austauschen.
     

Kommen die Kinder auch mal alleine in eine Stunde?

  • Es kommt vor, dass vorallem größere Kinder die Stunde allein für sich haben möchten. Hier beziehe ich Sie als Eltern ganz bewusst im Übergang des Bringens und Abholens mit ein. Sollten ihr Kind öfter alleine mit arbeiten wollen, vereinbaren wir regelmäßige Elterngespräche. 
     

Wie viele Termine sind notwendig?

  • Das ist ganz individuell. In der Regel sind nach wenigen Sitzungen schon Entlastungen spürbar. Sie können nach jeder Stunde wieder neu entscheiden, ob Sie einen weiteren Termin ausmachen wollen. 

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Sie haben weitere Fragen?

Lassen Sie uns gerne bei einem persönlichen Kennenlerngespräch oder einem Telefonat darüber sprechen.

Kunsttherapiepraxis Freiburg

Markgrafenstraße 13
79115 Freiburg im Breisgau

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