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„Es sind die Risse in unserer Schale, durch die das Licht hineinscheint"

– Leonard Cohen (aus dem Song „Anthem“)-

Gruppenangebote, Workshops & Retreats

Für Wen?

  • Wer gerne über den Zyklus eines Jahres in einer kreativen und traumasensiblen Gruppe durch das Jahr einen festen Gruppenrahmen sucht für den eigenen Prozess, findet in der Jahresgruppe einen geeigneten Rahmen.

  • Menschen, die schwere Verluste erlebt haben und sich im Prozess der Trauer einen liebevoll gehaltenen Rahmen wünschen finden in der Trauergruppe ein achtsames und kreatives Begleitangebot. Trauer braucht manchmal Worte, manchmal Stille, mal Alleinesein und manchmal einen kreativen Ausdruck und die Verbundenheit mit anderen Menschen, die Ähnliches erlebt haben.

  • Darüber hinaus biete ich Workshops zur Selbsterfahrung auf Tanzfestivals und auf Retreats an.

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Wie ist der Rahmen für die Gruppen?

Inspiriert von Ray Castellinos Womb Surround Workshops kreieren wir durch Leitgedanken ein Gruppenfeld, das von gegenseitiger Unterstützung und dem Prinzip des Willkommenseins getragen ist. Das gemeinsame oder parallele kreative Arbeiten in der Gruppe wirkt regulierend auf das Nervensystem. Im Spiegel der Bilder der anderen Teilnehmenden und im achtsamen Blickkontakt erkennen wir uns selbst, ohne uns rechtfertigen zu müssen. Es entsteht ein nonverbaler, nährender Gemeinschaftsraum in dem Sie das zeigen dürfen, was für Sie stimmt. Mehr Infos zu den Leitgedanken für ein sicheres Gruppenfeld finden Sie weiter unten auf der Seite.

Es gibt verschiedene Gruppenangebote - die nächsten Termine finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten

Ein Steinkreis im Schwarzwald mit großem Stein in der Mitte und einer runden Bergwiese auf der Kuppe des Berges

Jahresgruppe  in 4 Modulen 

Diese Jahresgruppe begleitet Sie an 4 Wochenenden durch den Jahreskreis und unterstützt, mit dem Rhytmus der Natur deinen eigenen Wachstumsweg achtsam und liebevoll zu gehen. Die Gruppe bietet ein sicheres Feld, in dem deine persönliche Reise bezeugt und unterstützt wird. Wir arbeiten mit Elementen aus der perinatalen Psychotherapie und Körperarbeit, aus Kunst- und Traumatherapie, der Struktur des Medizinrads, erforschen alte Jahreskreisfeste und werden inspiriert durch Naturbegegnungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es passende Arbeitseinladungen und Themenimpulse:

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  1. Frühling: Osten - Neubeginn, Ausrichtung, Energie, Samen sähen

  2. Sommer: Süden - Sichtbarkeit, Grenzen, dein Feuer und deine Kraft

  3. Herbst: Westen - Das Ahnenfeld, Einkehr und Ernte, Integration

  4. Winter: Norden - Regeneration, Essenz, Ur-Sprung, Präsenz

Tribut an die Weiße Rose

Trauergruppe am Samstag

Wenn Sie einen geliebten Menschen verloren haben, sich einsam mit Ihrem Schmerz fühlen, Sie sich mit anderen verbinden möchten oder aber für sich sein mögen und doch nicht allein – hier finden Sie Raum für sich und Ihren künstlerischen Prozess, um einen ganz eigenen Ausdruck zu finden und Menschen zu begegnen, die den Weg der Trauer kennen.

Die Gruppe bietet Halt und Raum für Sie. Es gibt Arbeitseinladungen und freie Atelierzeit für eigene Impulse.

Kerzenreihe

Gruppe für Trauernde Eltern

Die Anmeldung zur Trauergruppe für trauernde Eltern wird über den Verein "Helfen hilft - Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg" organisiert. Bei Interesse bitte direkt dort einen Platz anfragen.

Der Rahmen und die Voraussetzungen

Es sind weder künstlerischen Vorkenntnisse noch besonderes künstlerisches Talent notwendig für eine Teilnahme.

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Die Gruppe bietet Halt und einen einen achtsamen und kreativen Rahmen, in dem die Auseinandersetzung mit deinem eigenen Anliegen Platz findet. Die Orientierung an festen Leitgedanken ermöglicht einen sicheren und vertrauensvollen Raum. So darf ein Gruppenfeld entstehen, in dem es möglich wird, sich angstfrei zu zeigen, sich gegenseitig zu bezeugen, mit schweren Themen da zu sein, sich einander anzuvertrauen und gesehen zu werden. Es geht um Resonanz und Verbindung, nicht um Bewertung oder Leistung. Um dies zu gewährleisten, verpflichtet sich jede:r Teilnehmer:in, sich an die Leitgedanken zu halten (siehe unten).

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Bei den Gruppenangeboten ist jedes Anliegen willkommen. Wir arbeiten mit Elementen aus der perinatalen Psychotherapie und Körperarbeit, sowie aus der Kunst- und Traumatherapie. Je Worskhop gibt es verschiedene Themenimpulse und Arbeitseinladungen. Du hast dabei immer die Wahl, nur das zu tun, was für dich stimmt.

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In der Gruppensitzung sind wir alle per du:-)

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Außerdem ist es nötig, dass alle Teilnehmer:innen von morgens bis zum Ende des Gruppenangebots anwesend sind. Dies sichert den verlässlichen und stabilen Halt durch die Gruppe für jedes Mitglied.

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Die maximale Gruppengröße beträgt je nach Angebot 6-8 Menschen.


Was in der Gruppe geteilt und besprochen wird, unterliegt der Schweigepflicht.


Das bildnerische Material wird von der Praxis gestellt und ist im Preis inbegriffen. Zur Verfügung stehen Ton, Gips, flüssige Gouachefarbe und Wachskreiden, Bunt- und Filzstifte. Eigenes Material kann zusätzlich mitgebracht werden, solange es Farben auf Wasserbasis sind. Es darf sich nicht um permanente Farben handeln (bitte keine Acryl-, Sprühfarbe, Sprühkleber oder Lacke etc.)!

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Die Anmeldung erfolgt durch schriftliche Kontaktaufnahme und eine erste Anzahlung. Dann ist der Platz für dich sicher reserviert. Um am Gruppenangebot teilzunehmen muss mindestens 1 Erstgespräch mit mir stattgefunden haben. Bei diesem Vorgespräch klären wir dein Anliegen klären und schauen gemeinsam, ob das Gruppenangebot für dich passt.

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Es stehen kostenlos Tee und Wasser für alle Teilnehmer:innen zur Verfügung.
Bitte bring dir eine Verpflegung für zwischendurch und die Mittagspause mit. Es besteht auch die Möglichkeit, im Umkreis / Stadtzentrum etwas zu Essen zu besorgen.
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Blume hinterlegt mit einem gelben Kreis

Leitgedanken

Durch den Austausch in der Gruppe können neue Perspektiven sichtbar werden und neue Handlungsmöglichkeiten dürfen erprobt werden. Ein Sich-Zeigen im sicheren Rahmen ist wichtig, damit wir neue Erfahrungen machen dürfen.

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Um den Schutz der Gruppe zu gewährleisten, sind die folgenden Leitgedanken eine 

Orientierung für alle Gruppenteilnehmer:innen. Im Gruppensetting duzen wir uns. Dies

dient als Schutz und auch zum Vertrauensaufbau. Wir teilen in der Gruppe vertrauliche

Themen und zeigen uns verletzlich. Wenn du es nicht möchtest, musst du deinen Nachnamen

nicht verraten und kannst soweit "anonym bleiben".

Die folgenden Leitgedanken basieren auf den „principles“ von Ray Castellino. Übersetzung
durch Regina Bücher. 

Leitgedanke des Willkommen-Sein

Jede:r ist willkommen, so wie er / sie ist. Jede und jeder hat das Recht sich auszudrücken, gesehen und gehört zu werden.

Leitgedanke der gegenseitigen Unterstützung

Ist die Grundlage in jeder Art der Gruppenarbeit. Die nachfolgenden Leitgedanken basieren darauf und geben dem Gedanken von Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung wiederum noch mehr Gewicht:

Leitgedanke der Wahl

  • Jede:r macht nur das, was sich für ihn / sie stimmig anfühlt.

  • "Nein“ ist ein sehr wichtiges und willkommenes Wort :

    • für denjenigen/diejenige, die ihre Sitzung/Einzelarbeit hat. Selbst der tollste therapeutische Vorschlag oder ein noch so genialer Vorschlag aus der Gruppe kann sich für dich / die betreffende Person nicht stimmig anfühlen. Dein Nein ist willkommen.

    • Falls du einen Rat oder Impuls für jemand anderen hast: spreche von dir und biete lediglich deine Wahrheit an. Dein Gegenüber hat die Wahl, ob und was er/sie davon annehmen möchte.

    • Für die unterstützenden Mitglieder der Gruppe: Wenn dich jemand um eine besondere Art der Unterstützung bittet, so ist es wichtig, erst hinzuspüren. Fühlt es sich nicht stimmig an, die Unterstützung zu geben, ist ein „nein“ unterstützender, als wenn jemand aus Gefälligkeit sich auf etwas einlässt, was er / sie nicht wirklich möchte.

    • Für die/den in der Sitzung/Einzelarbeit ist es eine wertvolle Fähigkeit, mit einem „nein“ sitzen zu können. Wir respektieren unsere Grenzen.

Leitgedanke des häufigen Augenkontakts

Alle 2 – 3 Minuten einen kurzen unterstützenden Blickkontakt aufnehmen ist  sehr hilfreich. Zum einen wird bei jedem, der/die einen solchen Blickkontakt aufnimmt, Serotonin ausgeschüttet. Zum anderen ist die Gruppe damit deutlicher im Zusammenhalt und als „gutes Feld“ zu spüren.

Leitgedanke von Achtsamkeit und Aufmerksamkeit

  • Wenn ich den Impuls habe, jemanden berühren zu wollen, nehme ich Blickkontakt auf und frage die Person, ob es in Ordnung ist, wenn ich ihn/sie berühre. Bei einer Zustimmung gehe ich langsam in die Berührung. Wenn ich die Berührung wieder auflösen oder etwas ändern möchte, nehme ich Blickkontakt auf. Ich kündige es an und überprüfe, ob meine Absicht bei der anderen Person angekommen ist. Vielleicht muss ich erst noch etwas klären, bis die Person zustimmen kann, bevor ich die Berührung auflöse. Als letztes gehe ich mit meiner Aufmerksamkeit weg.

  • Dies baut Sicherheit auf. Es hilft vor allem unseren inneren Kind-Anteilen, sich sicher zu fühlen, dass nichts Unerwartetes kommt.

  • Dasselbe gilt für verbale Beiträge wie Fragen, Ratschläge oder Bemerkungen: erst Blickkontakt aufnehmen und um Zustimmung fragen – gegebenenfalls „nein“ akzeptieren.

  • Wenn es darum geht, etwas zu einer Gestaltung zu sagen, sprich von dir und kennzeichne es als DEINE Wahrnehmung. Bitte keine (Be-)Wertungen oder Interpretationen von anderen Arbeiten. Sprich von deinem Empfinden.

Leitgedanke der Selbstregulation

Gut für sich selbst zu sorgen ist eine große Unterstützung des Gruppen-Geschehens:

  • wenn jemand merkt, dass er/sie nicht mehr präsent sein kann, weil die Aufmerksamkeit weggezogen wird, z.B. durch innere Aktivierung, Emotionen, Müdigkeit, innere Abwesenheit....., dann ist es sehr unterstützend für das Geschehen, in diesem Moment eine „Pause“ bzw. ein „Innehalten“ einzuleiten. Dies dient dazu, so für sich zu sorgen oder die erforderliche Unterstützung zu erhalten, die man braucht, dass man wieder präsent sein kann.

  • Die Gruppe spiegelt oft Themen aus dem Umfeld/dem Familiensystem desjenigen, der gerade die Sitzung hat. Dadurch, dass die Gruppe gut für sich sorgt, wird derjenige/diejenige, die im Mittelpunkt steht, enorm unterstützt. Etliche unserer frühen Verletzungen entstanden dadurch, dass enge Bezugspersonen oder jemand aus dem Umfeld zu wenig Unterstützung hatte oder nicht die Fähigkeit hatte, gut für sich zu sorgen. Dadurch, dass wir nun in der Gruppe gut für uns sorgen und uns Unterstützung holen, unterstützen wir denjenigen/diejenige die dran ist, dies zu integrieren.

  • Langsamkeit: manchmal sind die inneren Kinder sehr schnell und die Eltern kommen nicht mehr mit, erschöpfen sich. Dann ist es wichtig, dass wir als Erwachsene inne halten, Pausen nehmen. Wenn du merkst, dass es dir zu schnell geht: melde dich. Es geht nicht darum, das Kind zu kontrollieren und das Kind zu Pausen zu animieren, es geht darum, dass die Erwachsenen gut für sich sorgen.

  • Sprich von dir und nutze die „Ich“-Form für deine Botschaft. Damit nimmst du deine Themen zu dir. Spüre genau hin, was dein Impuls ist und was zu dir gehört.

  • Dasselbe gilt für uns, wenn wir mit jemand anderem arbeiten. Wir gehen auf das Tempo des anderen ein und wenn wir nicht mehr mitkommen, sorgen wir für uns, halten inne und sagen, dass wir innehalten (oder entsprechend anders für uns sorgen), damit wir dann wieder bei ihm dabei sein können.

Leitgedanke der Selbstfürsorge

Wir tun das, was wir brauchen, um gut für uns zu sorgen: trinken bei Durst, Essen bei Hunger, auf die Toilette gehen, bequem sitzen, inne halten, Pause machen... Wenn wir gut für uns sorgen, so unterstützt das auch alle Personen in der Gruppe. Eltern können ein Kind nur dann gut unterstützen, wenn auch sie selbst gut für sich sorgen. Das heißt, gut für uns zu sorgen unterstützt auch unsere (inneren) Kindanteile.

Leitgedanke der Integration

Für die Integration des Erlebten im Workshop gibt es einige Anregungen für unterstützende Schritte,  damit das Erlebte sich stabil integrieren kann. Achte gut auf dich und nimm dir die Zeit, die es braucht, um das Erlebte zu integrieren. Wenn du möchtest (und nur wenn du möchtest!), kannst du dich mit anderen aus der Gruppe vernetzen.

Leitgedanke der Schweigepflicht

Für alle Teilnehmenden besteht die Schweigepflicht. Es ist in Ordnung, anderen vom Erlebten im eigenen Prozess zu erzählen. Wenn ich etwas von jemand anderem erzählen möchte, muss ich dessen/deren explizite Zustimmung einholen.

Kunsttherapiepraxis Freiburg

Markgrafenstraße 13
79115 Freiburg im Breisgau

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